FDP-Dreikönigstreffen: Für Trendwenden und nicht als Mehrheitsbeschaffer gewählt

Matthias Fischbach

Erlangen, 05.01.2017. Im Vorfeld des traditionellen Dreikönigstreffens der FDP und bezugnehmend auf jüngsten Äußerungen von Christian Lindner zu einer möglichen Koalition mit der CSU in Bayern erklärt Matthias Fischbach, mittelfränkischer Landtagsspitzenkandidat der Jungen Liberalen aus dem Stimmkreis Erlangen und Präsidiumsmitglied der FDP Bayern:

„Christian Lindner muss seine Dreikönigsrede nutzen, um die neue Rolle der FDP endlich nachvollziehbar zu vermitteln. Die Freien Demokraten haben sich nach den verlorenen Wahlen 2013 nicht nur personell und inhaltlich erneuert, sondern eben auch ihre strategischen Lehren aus den damaligen schwarz-gelben Koalitionen gezogen. Die Jamaika-Verhandlungen im Bund abzubrechen war daher richtig, weil nach über vier Wochen inhaltlich und persönlich keine überzeugende Regierungsgrundlage zu erwarten war. In einem solchen Fall kann die FDP mit guter Oppositionsarbeit mehr für unser Land bewegen. Das den Wählern zu erklären, ist leider noch nicht überall gelungen. Die Konsequenz daraus darf aber nicht sein, sich für die anstehenden Landtagswahlen als beinahe bedingungsloser Koalitionspartner anzudienen. Die FDP wird für Trendwenden und nicht als Mehrheitsbeschaffer der CSU gewählt. Für eine echte Modernisierungskoalition stehen wir bereit, sonst gehen wir in die Opposition – das gilt im Bund wie auch in Bayern.“