Erlanger Eichendorffschule hoffte auf „Schul-Oscar“

Matthias Fischbach

Erlangen/Berlin. Die Erlanger Eichendorffschule kehrt mit einem Anerkennungspreis von der Verleihung des Deutschen Schulpreises aus Berlin zurück. Das Konzept der Schule setzt auf eher neue Ideen wie Lernbüros oder Verantwortungsübernahme, sowie eine Vielzahl außerschulische Angebote zur Förderung des eigenständigen Lernens. Die Bestimmung der Geschwindigkeit sowie der Reihenfolge des zu bearbeitenden Unterrichtsmaterials obliegt der Entscheidung und dem Empfinden des jeweiligen Schülers, wobei die vorgegebenen Lehrpläne trotzdem eingehalten werden.

Vor wenigen Wochen erst war der Erlanger Landtagsabgeordnete und bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Matthias Fischbach, deshalb zu einem Schulbesuch an der Erlanger Eichendorffschule, um sich vor Ort ein Bild des Schulkonzepts zu machen und erklärt dazu:

„Leider ist es nur ein Anerkennungspreis geworden, aber die Eichendorffschule und Erlangen können trotzdem stolz sein. Denn als einzige Schule Bayerns in die Endrunde des Deutschen Schulpreises zu kommen, ist eine großartige Leistung – das habe ich dem Schulleiter schon bei meinem Besuch mitgeteilt. Die Schule hatte den Mut, selbst neue, innovative Ansätze auszuprobieren und das wurde belohnt. Credo meines Gesprächs war deshalb auch, dass unsere Schulen vor Ort insgesamt noch mehr Freiheiten statt immer neuer Vorschriften aus dem Kultusministerium brauchen. Ich wünsche mir hier eine Kultur des Vertrauens für die Schulen, damit noch mehr bayerische Schulen den Mut fassen, neue und eigene Ansätze für beste Bildung zu entwickeln.“